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Kleinigkeiten können zu Folgeschäden führen Juni 2016

Lübbecke/Minden. Fachinnung für Zimmer und Holzbau geht den Ursachen nach, die Holzterrassen leiden lassen.

Die "Terrassensaison" hat begonnen - und damit die Zeit, in der Schäden an Holzterrassen schneller auffallen. Und der überwiegende Teil der Schäden entsteht bei Terrassen, die im Do-it-your-self-Verfahren erstellt worden sind. Fast immer sind Verlegefehler der Grund, wie Holz-Expertin Claudia Juels auf einer Info-Veranstaltung der Fachinnung Zimmerei und Holzbau Minden-Lübbecke deutlich machte.

Claudia Juels widmete sich als Produktmanagerin bei der Firma Osmo Holz und Color GmbH unter anderem auch der Ursachenforschung für Schäden an Holzkonstruktionen. Sie berichtete den in Espelkamp zusammengekommenen Zimmerleuten um Innungs-Obermeister Michael Marten von dem neuesten Erkenntnissen und Verarbeitungsempfehlungen. Ihren Worten zufolge entstehen die meisten Schäden an Terrassen bei Hobbyschraubern durch unzureichende Lagerungen und ungeeignete Befestigungssysteme. So sollten keine selbstbohrenden Schrauben verwendet werden, da es irgendwann zu Rissbildungen kommt, wenn das Holz mal witterungsbedingt intensiver arbeitet. Wer Verfärbungen an den Verschraubungsstellen vermeiden will, kommt zudem um die Verwendung von V2A-Schrauben nicht herum.

Immer wieder eine große Frage ist, wie groß die Fugen zwischen Holzbrettern sein müssen. Cluadia Juels: "Die Fuge richtet sich nach der aktuellen Holzfeuchte auf der Baustelle." Dabei gab sie zu bedenken, dass exotische Hölzer bei Feuchtigkeit mehr quellen als heimische Holzarten. Generell eher ungünstig fürs Holz ist ein waagerechter Einbau, da dass Wasser nicht abläuft. "Holz muss arbeiten und abtrocknen können." Denn wenn Holz zu feucht bleibt, steigt die Gefahr von Pilzbefall. Eine Dauerhaftigkeit entsteht laut der Referentin vor allem durch eine fachlich einwandfreie Konstruktion. Zumal sich Holz zum Teil auch selbst schützt: Beispielsweise Eiche durch ihre Gerbsäure und exotische Hölzer durch ätherische Öle.

Aus Gründen der Haltbarkeit gibt es Kunden, die anstelle natürlichen Holzes ihre Terrasse mit polymergebundenen Verbundwerkstoffen gebaut haben möchten. Diese mit Naturfasern versetzten Kunststoffprodukte benötigen aber aufwändigere Unterkonstruktionen und können sich elektrostatisch aufladen. Den Terrassenbenutzern wird aber wohl als Erstes auffallen, dass Kunststoffverbundprodukte deutlich wärmer werden können als Holz - bis zu 80 Grad Celsius.

Ein weiteres Thema der Innungsveranstaltung war die Ausbildungssituation. Momentan erlernen in den heimischen Innungsbetrieben 36 Auszubildende das Zimmererer-Handwerk. Laut Lehrlingswart Ulrich Birkemeyer verfügen diejenigen, die nunmehr ihre Lehrzeit abschließen, über ein starkes Leistungsniveau. Die jüngeren Auszubildenden entwickeln sich ebenfalls vielversprechend, in Einzelfällen ist aber eine stärkere Förderung sinnvoll.

Quelle: Informationszeitschrift der Kreishandwerkerschaft Minden Lübbecke / Juni 2016


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